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Zeitungsartikel

15. Juni 2009

sz120609Zum 80. Geburtstag von Anne Frank veröffentlichte die Saarbrücker Zeitung einen Artikel zur Ausstellung und zum Blog: Den gibts hier (pdf).

Galerie zum Malworkshop

15. Juni 2009

Zum Malworkshop ist noch eine Bildergalerie nachzuliefern.

(Klick auf “mehr”, um die Galerie anzuzeigen)

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“Wenn Anne Frank noch leben würde, wäre dies alles anders gelaufen”

12. Juni 2009

4957e1558508d3d4d7713a3d9673f1c5Ein Interview mit Privatdozent Dr. Olaf Blaschke. Er ist Lehrstuhlvertreter für Neuere Geschichte an der Universität Trier, hat sich in der Lehre und in zahlreichen Publikationen mit der Judenfeindschaft und ihren Folgen beschäftigt, u.a. in dem Buch “Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich”, 1997.

Die Fragen stellte Wolfgang Johann, Aktion 3. Welt Saar.

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Author: wolfgang Categories: Hintergrund Tags: , ,

Gästebuchimpressionen (2)

4. Juni 2009

Gästebuchimpressionen (1)

2. Juni 2009

Zeitungsberichte zur Eröffnung und zum Kinoprogramm

25. Mai 2009

Die Saarbrücker Zeitung berichtete bereits am Freitag über den Startschuss der Ausstellung. Den Artikel gibts hier (pdf).

Heute wird (ebenfalls in der Saarbrücker Zeitung) das Kinoprogramm zur Ausstellung vorgestellt: Klick (pdf).

Stadtrundgang durchs jüdische Merzig

25. Mai 2009

Nach einem richtig heißen Tag mit gefühlten 40 Grad im Schatten fand gestern der Spaziergang durchs jüdische Merzig um 20 Uhr statt - nicht zu früh, wenn ich mir das Wetter vor Augen halte.  Über 80 Leute nahmen an dem Spaziergang teil.

Der Spaziergang wurde geleitet von Alfred Diwersy, langjähriger hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Merzig. Die Erinnerung an die Merziger Juden und Jüdinnen war ihm immer schon ein wichtiges Anliegen. Benjamin Chait, der Kantor der Synagogengemeinde Saar, begleitete mit dem Jiskorgebet und dem Kaddisch die Station an der ehemaligen Synagoge.

Stationen waren unter anderem der Vorplatz der St. Josef-Kirche, die heutige Synagogenstrasse mit dem Gedenkstein für die ehemalige Synagoge, die die Deutschen während der Nazizeit geschleift hatten, sowie der jüdische Friedhof.

Interessante Dinge konnte man erfahren: So wird die erste Ansiedlung von Juden in Merzig im Jahre 1648 vermutet, 1652 ist der erste Beleg in einem Vogteigerichtsprotokoll über einen “Roffel/Raphael Jud” zu finden, 1683 folgt die erste Nennung einer jüdischen Familie. Im 18. Jahrhundert lassen sich dann insgesamt 5 jüdische Familien nachweisen; gemeinsam mit den Familien in Brotdorf und Hilbringen kommt die Gemeinde somit auf ungefähr 12 Familien. Die Zahl stieg im 19. Jahrhundert kontinuierlich an, 1846 waren insgesamt 223 Juden in Merzig bekannt. 1933  lebten noch über 200 Juden in Merzig; die Gedenkstätte Yad Vashem kennt über 40 Opfer der Nationalsozialisten für Merzig. 1937 wurde die jüdische Gemeinde Merzig aufgelöst, für die letzten jüdischen Bewohner war nun die Gemeinde in Illingen zuständig.

Insgesamt gab es in Merzig drei Synagogen; die erste wurde vor 1729 ohne behördliche Genehmigung betrieben, die im Juli 1842 fertig gestellte Synagoge fiel der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 zum Opfer. Der Bau wurde nach dem Pogrom von der Stadt Merzig teilweise wieder hergestellt und zweckentfremdet.

Die Erinnerung an das jüdische Bethaus und dessen Schicksal wurde man mit einem Gedenkstein an der Stelle der ehemaligen Synagoge gerecht; jedoch wurde erst im zweiten Anlauf den historischen Begebenheiten Rechnung getragen: Der 1961 installierte Gedenkstein suggerierte eine Zerstörung der Synagoge durch die alliierten Luftangriffe im Jahre 1944 - die Synagoge fiel jedoch den Nationalsozialisten zum Opfer und nicht den Alliierten: Diesem nicht unwesentlichen Unterschied konnte mit einer Aktualisierung auf der Rückseite des Gedenksteines im Jahre 2005 Rechnung getragen werden.

Der jüdische Friedhof schließlich diente der Gemeinde über dreihundert Jahre. Geschändet in der Nazizeit, wurde Alfred Frenkel 1978 als letzter auf dem Friedhof bestattet.

Lesetipp:
Das Buch von Wilhelm Laubenthal “Die Synagogengemeinden des Kreises Merzig 1648 - 1942 ” ist zwar vergriffen, aber noch in wenigen Restexemplaren in der Buchhandlung Rote Zora (Merzig) vorhanden; die Rote Zora beteiligt sich auch am Begleitprogramm zur Anne Frank Ausstellung.

Bilder Ausstellungseröffnung

21. Mai 2009

Über 70 Leute waren da, die Luft war etwas stickig, die Lautsprecheranlage beschallte alle Stockwerke des Foyers, die Musik war sehr ansprechend, ebenso die Reden und die kalten Getränke. Hier einige Fotos zur Ausstellungseröffnung:

Rede zur Ausstellungseröffnung

21. Mai 2009

Rede von Gertrud Selzer, Vorstandsmitglied der Aktion 3.Welt Saar, zur Eröffnung der Anne Frank Ausstellung am 20. Mai 2009 in der Stadthalle Merzig. Die Ausstellung wird gemeinsam von der Christlichen Erwachsenenbildung e.V. und der Aktion 3.Welt Saar organisiert.

Es gilt das gesprochene Wort.

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Die Ausstellung ist da

19. Mai 2009

Heute ist die Ausstellung in Merzig angekommen - hier ein paar Bilder von der Ausstellung und dem Aufbau:

Morgen kanns also losgehen: Die Ausstellung wird um 20 Uhr eröffnet.